Feierstunde am Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften

Zum siebten Mal sind am vergangenen Freitag (16. März) am Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften in Leer die Bachelorzeugnisübergabe an die Absolventen überreicht worden.

Rund 40 Studierende haben damit ihren Abschluss in den Studiengängen Nautik, Nautik und Seeverkehr sowie Schiffs- und Reedereimanagement (SRM) erfolgreich gemeistert.

Der Reedervereins Ems-Dollart vertreten durch den Vorsitzenden, Michael Ippich, hat in diesem Zusammenhang die Ehrung der besten Absolventen übernommen. Über einen vom Reederverein gesponserten Geldpreis konnten sich die Absolventen Marisa Beermann (Schiffs- und Reedereimanagement, Studienrichtung Schiffs- und Umwelttechnik), Marie Gloger (Studiengang Schiffs- und Reedereimanagement, Studienrichtung Reedereimanagement und –logistik) und Ronny Berthold (Studiengang Nautik) freuen. Zudem werden die Namen der Geehrten auf einer „Bestentafel“ am Eingang des Fachbereiches aufgelistet, die ebenfalls durch die Unterstützung des Vereins dort installiert wurde. „Die Unterstützung des ortsansässigen Fachbereichs für Seefahrt und Maritime Wissenschaften und die damit verbundene Förderung von Nachwuchskräften in der maritimen Branche liegt uns sehr am Herzen“, so Ippich. 

Prof. Freerk Meyer betonte, dass sich der Hochschulstandort in Leer in vielen Bereichen weiterentwickelt hat, um den veränderten Bedingungen der maritimen Branche Rechnung zu tragen. So nennt sich der Fachbereich seit Beginn des Jahres offiziell „Seefahrt und Maritime Wissenschaften“. Damit wolle man verdeutlichen, dass in Leer nicht nur nautische Offiziere, sondern Nachwuchs in unterschiedlichen Disziplinen für die gesamte maritime Branche ausgebildet werde. Mit dem neuen Masterstudiengang Maritime Operations und der Möglichkeit, gemeinsam mit Partner-Universitäten Promotionsstudierende zu begleiten, werde so der gesamte akademische Umfang abgebildet, so Meyer.
Meyer zählte noch weitere Veränderungen auf. Der Studiengang Schiffs- und Reedereimanagement wird in Maritime Technology and Shipping Management umbenannt.  Künftig wird das dritte Studienjahr in englischer Sprache angeboten. „Damit wird die Ausbildung internationaler und auch für ausländische Studierende attraktiver“, so Meyer. Und auch die Planungen für den Neubau des Maritimen Technikums auf dem Leeraner Campus sind weit fortgeschritten, so der Dekan Prof. Dr. Marcus Bentin. In dem Gebäude sollen ab dem Jahr 2020 weitere Labore mit dem Schwerpunkt auf Schiffs- und Umwelttechnik, Büros und Vorlesungsräume zur Verfügung stehen.